Posts Tagged ‘unnennbare’

Neulich wurde ich gefragt, warum es mir so schwer fällt zu vergessen. Nach kurzer Überlegung kam ich zu dem Schluss, dass es immer davon abhängt, was oder wen man vergessen soll.

Manches vergesse ich nicht, weil das Erlebte tiefe Spuren hinterließ. Anderes vergesse ich nicht, weil mir ein Vergessen, wie Verrat anmuten würde. Und wieder Anderes hat eben immer noch eine Art Nachklang, wenn zufällig ein Gedanke daran stößt; fast einem Windspiel gleich…

Die Reaktionen auf meine Erinnerungen sind genauso unterschiedlich, wie sie vielfältig sind. Und Manche sind etwas verwirrend, stoßen die doch wieder an das “Windspiel” meiner Gedanken, Gefühle und Erinnerungen…

Trotzdem freue ich mich, dass ich selbst dann nicht vergessen bin, wenn man sich selbstden Kontakt zu mir untersagt hat… :-)

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Lange Zeit habe ich gebraucht…
…ich brauchte diese Zeit, um Worte zu finden…
…und mir darüber klar zu werden, dass sie letztlich nichts bedeuten…

Unsere Begegnung war kurz, viel zu kurz, aber nichtsdestotrotz intensiv. Und nun… nun bist du schon fast zwei Jahre fort und noch immer bahnen sich die Tränen ihren Weg, wenn ich deine Seite besuche. Du wirst nicht vergessen!

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… fällt es mir dieser Tage von den Augen.

Ich las gerade eben im Blog einer (noch nicht so) alten Bekannten und bemerkte wieder diese Welle… Die Welle vor der ich mich schon all die Jahre fürchte… ich befürchte, dass sie mich doch eines Tage einholen wird.

Und wieder gebe ich mich den Gedanken hin, was wäre gewesen wenn…
… ich mutiger gewesen wäre?
… ich nicht so sehr emotional beschädigt gewesen wäre?
… ich diese Unbekümmertheit hätte teilen können?
… unser Umfeld positiver reagiert hätte?
… es nicht unmöglich gewesen wäre?

Gedanken, die gerade kreisen und mir (mal wieder) die Tränen in die Augen treiben… So viel ist zwischen uns falsch gelaufen… so viele Schmerzen habe ich verursacht… und das obwohl ich dich doch liebte…

Manche Orte im Web sollte man meiden; sie bringen nur die Erinnerung zurück und die Zärtlichkeit, mit der du einst meinen Namen aussprachst…

Was bleibt?! Es ist ein bitterer Nachgeschmack von all dem was war und was hätte sein können. Am Ende steht die Erkenntnis, dass eben doch jeder seines Glückes Schmied ist… nur zu Schade, dass ich kein Schmied bin!

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